Willkommen in Mölschow,
einem Ort, an dem Geschichte spürbar wird.
1182
Erste urkundliche Erwähnung des Ortes Mölschow.
1278–1305
Mölschow befindet sich zunächst im Lehnsbesitz der Familie Voß. Später gelangt der Ort an das Kloster Wollin (1302) und anschließend an das Kloster Krummin (1305). (gutshaeuser.de)
1534
Mit der Reformation wird das Gut herzogliche Domäne des Herzogtums Pommern. (gutshaeuser.de)
1630–1720
Mölschow gehört zu Schwedisch-Pommern.
1668
Auf dem Gutshof wird Anna Reeßen (auch „die Rees’sche“ oder Anna Maaken genannt) aus Zempin als vermeintliche Hexe auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Sie gilt als die letzte urkundlich belegte Hexenverbrennung auf der Insel Usedom und mahnt bis heute gegen Aberglauben, Verfolgung und Unrecht. (ortschroniken-mv.de)
Ab 1720
Übergang an Preußen. Das Gut wird als staatliche Domäne weitergeführt.
1800–1802
Errichtung des heutigen klassizistischen Gutshauses. Es bildet den Mittelpunkt der bis heute erhaltenen Gutsanlage.
1857–1939
Das Gut wird an wechselnde Pächter vergeben, darunter die Familien Voß, Burmeister und zuletzt Wilhelm Pfaff. (gutshaeuser.de)
1929
Ein Großbrand zerstört weite Teile des Gutshofes sowie zahlreiche Gebäude des Dorfes.
1933
Auflösung der Domäne und Aufteilung in mehrere landwirtschaftliche Betriebe.
Nach 1945
Im Zuge der Bodenreform wird das Gut enteignet und unterschiedlich genutzt.
Ab 1995
Entwicklung des Gutshofes zum Kulturhof Mölschow mit Ausstellungen, Werkstätten und kulturellen Veranstaltungen.
Seit 2019
Beginn der denkmalgerechten Sanierung des Gutshauses. Mit Destillerie, Café und Veranstaltungsräumen erhält das historische Ensemble eine neue Nutzung und bleibt als bedeutendes Kulturdenkmal der Insel Usedom erhalten.